Kündigung der Mitgliedschaft im Sportverein

Die Palette an Sportvereinen reicht vom großen Verein mit Profimannschaften bis hin zu kleinen Vereinen für Freizeitsport. Um ihr Angebot aufrechterhalten zu können, finanzieren sich die Vereine unter anderem durch Mitgliedsbeiträge und legen Arbeitsstunden für ihre Mitglieder fest. Sollten Sie sich dazu entscheiden den Verein zu verlassen, müssen Sie natürlich Ihre Mitgliedschaft kündigen. Dabei hilft Ihnen die kostenlose Vorlage, die Sie hier runterladen können.

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Beschreibung

Wer einem Verein beitritt, schließt einen Vertrag ab. Er erkennt die Regeln und Pflichten der Vereinssatzung an. In der Satzung ist unter anderem auch die Vertragslaufzeit bzw. die Kündigungsfrist geregelt. Auch die Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind hier nachzulesen. Mit der hier kostenlos zur Verfügung gestellten Kündigungsvorlage kann ein Vereinsvertrag ordentlich, das heißt zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Ordentliche Kündigung

Die meisten Vereinsverträge können zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Da Sportvereine ihre Mitgliedszahlen den Dachverbänden mitteilen, ist eine Beendigung der Mitgliedschaft meist zum Ende des Jahres möglich. In manchen Fällen gilt auch das Sportjahr als Datum. Am besten man informiert sich jeweils beim Verein über Laufzeit und Fristen. Falls nichts anderes in der Satzung vereinbart, muss eine Kündigung vier Wochen vor Ablauf des Vertrages dem Verein vorliegen. Sie muss immer schriftlich erfolgen. In der Regel verlängert sich die Mitgliedschaft ansonsten um ein weiteres Jahr. Damit Ihnen dies nicht passiert, empfehlen wir die von Rechtsexperten geprüfte Vorlage Kündigung Mitgliedschaft Verein, die Sie nach dem Download ganz einfach und schnell mit Ihren persönlichen Daten ergänzen können.

Außerordentliche Kündigung

Außerordentliche Kündigungen werden nicht gerne angenommen. In der Regel ist man auf Kulanz des Vereins angewiesen. Oft werden auch Jahresbeiträge aufgrund der Kosten bei den Dachverbänden nicht mehr erstattet. In der Vereinssatzung ist nachzulesen, ob Sonderkündigungsrechte gewährt werden.

Meist kann nur in wenigen, festgelegten Fällen eine außerordentliche Kündigung erfolgen. Sie beendet vorzeitig oder mit sofortiger Wirkung eine Mitgliedschaft im Verein. Vertraglich festgelegt sind außerordentliche Gründe für eine Kündigung in der Vereinssatzung. Es empfiehlt sich immer, vorab ein persönliches Gespräch mit dem Vereinsvorstand oder der Geschäftsstelle zu führen. Folgende Situationen können eine außerordentliche Kündigung ermöglichen.

Gründe für eine außerordentliche Kündigung

Es kann eine schwere Erkrankung vorliegen, die eine Ausübung des Sports nicht mehr zulässt. Ein Umzug kann einen Kündigungsgrund darstellen. Auch der Tod des Vertragspartners erlaubt eine außerordentliche Kündigung. Ob die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge eine Kündigung erlaubt, hängt jeweils von der Satzung des Vereins ab.

Ein Kündigungsschreiben kann in vielen Fällen formlos gestaltet sein. Unbedingt enthalten sein müssen der vollständige Name und die Mitgliedsnummer. Nur dann kann die Kündigung einer Mitgliedschaft richtig zugeordnet werden. Ein Grund für die Kündigung muss nicht angegeben werden.

Vielfach nutzen Mitglieder eine Kündigung, um sich für eine schöne Zeit zu bedanken oder um Kritik zu äußern. Zu beachten ist, dass bei einer frühzeitigen Kündigung dennoch Arbeitsstunden anfallen können und diese unter Umständen auch geleistet werden müssen.

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