Gasanbieter kündigen

Auch der Sektor des Gashandels ist mittlerweile in Deutschland privatisiert. Als Privatkunde kann man zwischen verschiedenen Tarifen wählen, ein Vergleich lohnt sich durchaus. Mit einem Wechsel des Gasanbieters kann das jährliche Einsparpotential kann durchaus im dreistelligen Bereich liegen. Nutzen Sie hierzu einfach das kostenlose Muster in unserem Downloadbereich.

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Beschreibung


Wechsel mit ordentlicher Kündigung

Erfolgt der Wechsel zu einem neuen Anbieter innerhalb der vertraglich festgesetzten Kündigungsfrist, muss nur der neue Dienstleister beauftragt werden. Alles Weitere erledigt das neu gewählte Unternehmen für den Kunden. Es setzt sich mit dem bisherigen Lieferanten in Verbindung und klärt den Termin ab. Der Wechsel erfolgt nach dem Ablauf der Kündigungsfrist oder der Mindestvertragslaufzeit.

Der Wechsel zu einem neuen Gasanbieter ist sicher und einfach. Die Antragstellung dauert weniger als fünf Minuten, denn es muss nur ein Onlineformular, der Wechselauftrag, an den neuen Gasanbieter geschickt werden.

Serviceleistungen vom Netzbetreiber

Der neue Gasanbieter mietet Leitungen und Zähler vom örtlichen Netzbetreiber. Dieser bietet weiterhin den Service für Unterhalt und Reparaturen. Technische Arbeiten am Gaszähler sind für einen Wechsel nicht notwendig.

Für einen Gasanbieterwechsel werden zu den persönlichen Daten folgende Angaben benötigt: notwendig: die Zählernummer, der bisherige Gaslieferant und die Kundennummer dort und der gewünschte Liefertermin.

Wechsel mit Sonderkündigungsrecht

Nehmen Verbraucher das Sonderkündigungsrecht in Anspruch, dann muss explizit beim alten Anbieter gekündigt werden. Das Sonderkündigungsrecht gilt nach einer Preiserhöhung. Dabei ist es gleichgültig, ob der Tarif aufgrund des Gaspreises oder aufgrund von erhöhten Steuern und Umlagen steigt. Das Recht auf Sonderkündigung bietet den Kunden eine Chance, langfristige oder zu teure Verträge aufzulösen. Wer aufgrund dieser Rechtslage den Lieferanten wechseln will, muss dem Gasanbieter innerhalb von zwei Wochen schriftlich kündigen.

Form und Inhalt

Wichtig ist, dass eine Mustervorlage auf die Wahrnehmung des Sonderkündigungsrechts verweist. Ansonsten können Unternehmen die Kündigung ablehnen. Verbraucher müssen die Vorlage mit ihren individuellen Daten ergänzen. Dazu zählen selbstverständlich Anschrift des Dienstleisters, die eigene Adresse sowie die Vertragsnummer. Diese steht zum Beispiel auf der letzten Abrechnung.

Einen neuen Versorger sollten Verbraucher erst nach dem Empfang der Bestätigung beauftragen. In dieser teilt das alte Unternehmen den Wechseltermin mit. Auf einem Vergleichsportal recherchieren Kunden mit minimalem Aufwand einen günstigeren Versorger und können sofort online einen Antrag stellen, bei dem sie das Wechseldatum nennen sollten.

Kündigung bei Umzug

Bietet sich bei einem Umzug die Möglichkeit, den Gasanbieter zu wechseln, sollten Kunden diese Option unbedingt prüfen. Der neue Gasanbieter liefert in der Regel bei Einzug. Sollte diese Belieferung nicht möglich sein, übernimmt der örtliche Anbieter die Gasversorgung. Oft kann der gewünschte Anbieter dann rückdatieren. Für einen Anbieterwechsle sind auch hier Gaszählernummer und Zählerstand, sowie das Einzugsdatum anzugeben.

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